Die Snyper One Bicolor Pure Steel und die One M Bicolor verbinden laut ihren archivierten Herstellerseiten ein Stahlgehäuse mit Bauteilen in „Pink Gold 5N“. Ihre gemeinsame Grundlage ist der automatische F101-Chronograph. Deutlich unterscheiden sie sich bei Gehäuseoberfläche und Lünettenbesatz. [1, 2]
Archivhinweis: Dieser Vergleich beruht auf zwei vollständig gelesenen Original-Produktseiten, gespeichert am 31. Juli 2021. Das Archivdatum belegt keinen Markteinführungstermin. Die folgenden Angaben stammen vom damaligen Hersteller; eine heutige Untersuchung der Uhren wurde nicht durchgeführt.
Pure Steel und M Bicolor im Vergleich
| Merkmal | One Bicolor Pure Steel [1] | One M Bicolor [2] |
|---|---|---|
| Gehäuse | Edelstahl, fein gestrahlt und gebürstet. | Edelstahl, fein gestrahlt und schwarz PVD-beschichtet. |
| Lünette | Als Pink Gold 5N beschrieben, fein gestrahlt, mit polierten Indizes; kein Steinbesatz angegeben. | Als Pink Gold 5N beschrieben, mit 36 schwarzen Diamanten und einer Gewichtsangabe von insgesamt 1,70 ct; polierte Indizes. |
| Bodenring | Edelstahl mit kreisförmigem Schliff und rot ausgelegten Gravuren. | Schwarz PVD-beschichteter Edelstahl mit rot ausgelegten Gravuren. |
„Pure Steel“ im Modellnamen bedeutet hier nicht, dass sämtliche sichtbaren Bauteile ausschließlich aus Stahl bestehen: Die eigene Spezifikation nennt Pink Gold 5N für Lünette, Krone und Drücker. Bei den Zeigerbasen spricht sie ausdrücklich von einer Beschichtung. Aus diesen Angaben werden weder eine Karatzahl noch ein Gesamtgoldgewicht abgeleitet.
Die 36 schwarzen Diamanten und 1,70 ct der M Bicolor sind historische Herstellerangaben. Die ausgewertete Seite liefert kein unabhängiges Edelsteingutachten und keine verlässliche Aussage zu einer möglichen Behandlung der Steine. Damit sind weder der Besatz eines heute angebotenen Exemplars noch dessen aktueller Wert bestätigt.
Gemeinsame technische Daten
| Merkmal | Gemeinsame historische Herstellerangaben [1, 2] |
|---|---|
| Krone und Drücker | Als Pink Gold 5N beschrieben; verschraubte Krone mit schwarzem PVD-Ring und schwarzem Zielscheibenlogo. |
| Zifferblatt und Zeiger | Schwarzes Zifferblatt mit weißen Leuchtmarkierungen bei 3, 6, 9 und 12. Zeigerbasen mit Pink-5N-Beschichtung; roter zentraler Chronographenzeiger. |
| Werk | Concepto F101, automatischer Chronograph mit Handaufzug, Wochentag und Datum; 25 Steine, 4 Hz beziehungsweise 28.800 Halbschwingungen pro Stunde. |
| Gangreserve und Rotor | 48 Stunden bei ausgeschaltetem Chronographen; grau PVD-beschichteter Rotor mit rotem Zielscheibenlogo. |
| Abmessungen | Gehäuse: 48 mm in Richtung 10–4 Uhr und 53 mm in Richtung 9–3 Uhr. Werkhöhe: 7,90 mm. |
| Band und Schließe | Schwarzes Kautschukband; fein gestrahlte, schwarz PVD-beschichtete Stahlschließe. Der Verschlussmechanismus wird nicht benannt. |
| Glas und Wasserdichtheit | Saphirglas vorne und hinten; historische Gehäuseangabe: 10 ATM. |
Maße, Chronograph und Modellabgrenzung
Die Werte 48 und 53 mm beschreiben unterschiedliche Messrichtungen am Gehäuse. Sie sind kein belegtes Lug-to-Lug-Maß; 7,90 mm ist die Höhe des Werks. Hinweise zur Einordnung bietet unser Beitrag zur Uhrengröße am Handgelenk.
Die Originaltexte ordnen Start und Stopp dem Drücker bei 2 Uhr und die Nullstellung dem Drücker bei 4 Uhr zu. [1, 2] Unser Ratgeber zur Chronographenbedienung erläutert die Grundfolge. Die im Werktext erwähnten Komponenten in „chronometer“-Ausführung belegen allein keine individuelle COSC-Zertifizierung dieser Uhren.
Die separat dokumentierte Ironclad Bicolor in Steel und Black gehört zu einer anderen Modellgruppe. Ihre Gehäuse-, Zifferblatt- und Lederbandangaben werden nicht auf die hier beschriebenen One-Ausführungen übertragen.
Das auf beiden Seiten beschriebene Zubehör
Beide Originalseiten beschreiben außerdem ein schwarz PVD-beschichtetes Edelstahlmodul mit rotem Laser und weißer LED. Genannt werden 55 × 21 × 15 mm sowie die damalige Laserklassenbezeichnung 3a. Das Modul wird ausdrücklich als nicht wasserdicht bezeichnet. Seine Beschreibung bestätigt weder die Ausstattung eines konkreten Sets noch eine heute geprüfte Kompatibilität. [1, 2]
Die separate Originalseite zum Snyper Laser Black PVD enthält eine andere Laserklassenangabe. Gleiche Beschichtungsnamen reichen deshalb nicht aus, um beide Dokumentationen technisch gleichzusetzen. Ein Modul wurde für diesen Beitrag weder auf Funktion noch auf Sicherheit geprüft.
Was die historischen Angaben heute leisten
Der Vergleich beschreibt die damals dokumentierten Konfigurationen. Er bestätigt keine Originalität, Gangreserve oder Materialbeschaffenheit einer einzelnen erhaltenen Uhr. Auch die 10-ATM-Angabe der Uhr ersetzt keine aktuelle Dichtheitsprüfung und gilt nicht für das beschriebene Zubehör.
Quellen und redaktionelle Einordnung
[1] Snyper: Snyper ONE Bicolor Pure Steel – archivierte Original-Produktseite, gespeicherter Stand vom 31. Juli 2021.
[2] Snyper: Snyper ONE M Bicolor – archivierte Original-Produktseite, gespeicherter Stand vom 31. Juli 2021. Beide technischen Texte wurden am 10. Oktober 2026 vollständig gelesen.
Das heutige Magazin tritt nicht als Hersteller oder offizieller Kundendienst der historischen Marke auf. Weitere Modelle finden Sie im historischen Snyper-Archiv.