Zwischen Explorer 36 und Explorer 40 entscheiden Sie vor allem über die Größe der Uhr am Arm. Die hier verglichenen Originalausführungen haben dieselben grundlegenden Anzeigen, dasselbe benannte Kaliber und dieselbe Art der Bandverlängerung. Ein Wechsel auf 40 mm bringt keine zusätzliche Kalender- oder Zeitzonenfunktion. [1, 2]
Betrachtet werden die Rolex Explorer 36 m124270-0001 und Explorer 40 m224270-0001, beide aus Oystersteel mit schwarzem Zifferblatt. Dieser Vergleich stützt sich auf Herstellerunterlagen. Eigene Maße, Gewichte oder Trageerfahrungen mit diesen beiden Exemplaren liegen nicht vor.
Die zwei Originalkonfigurationen auf einen Blick
| Merkmal laut Rolex [1, 2] | 124270-0001 | 224270-0001 |
|---|---|---|
| Gehäusedurchmesser | 36 mm | 40 mm |
| Kaliber | 3230 | 3230 |
| Anzeige | Stunden, Minuten, Sekunden; kein Datum | Stunden, Minuten, Sekunden; kein Datum |
| Band | Oyster, dreireihig | Oyster, dreireihig |
| Schließe und Verlängerung | Oysterlock; Easylink ca. 5 mm | Oysterlock; Easylink ca. 5 mm |
Die genannten Modellseiten liefern keine vollständige Maßtabelle für Bandanstöße, Gehäusehöhe, Länge über die Hörner und Schließenkörper. Die gemeinsame Bezeichnung Oyster bedeutet deshalb auch nicht, dass Bänder oder Endglieder zwischen beiden Referenzen austauschbar wären.
Vier Millimeter mehr machen daraus keine Explorer II
Die Zahlen 36 und 40 bezeichnen hier den Gehäusedurchmesser zweier Explorer-Ausführungen. Bei beiden bleiben die drei zentralen Zeiger und die glatte, polierte Lünette. [1, 2] Wer eine zusätzliche Zeitzone ablesen möchte, erhält diese Funktion nicht durch die Wahl der größeren Variante.
Die Explorer II 226570 mit 24-Stunden-Zeiger ist ein eigener Modellfall. Für die Auswahl lohnt deshalb zuerst die Frage, welche Anzeige im Alltag tatsächlich gebraucht wird. Erst danach kommt die Entscheidung zwischen den beiden Gehäusegrößen der hier behandelten Explorer.
Die Krone hat keine Datumsposition
Beide Modellseiten verlinken dieselbe deutsche Anleitung, IMR-EX-DE-21, Ausgabe 4.2023. Sie beschreibt auf den Seiten 10–11 folgende Stellungen. [3]
| Kronenstellung | Funktion |
|---|---|
| 0: verschraubt | Tragestellung |
| 1: gelöst, nicht gezogen | Handaufzug im Uhrzeigersinn |
| 2: einmal bis zur Rastung gezogen | Uhrzeit in beide Richtungen einstellen; Sekundenzeiger steht |
Nach einem Stillstand nennt Rolex mindestens 25 Kronenumdrehungen für einen Teilaufzug. Anschließend wird die Zeit eingestellt und die Krone wieder angedrückt und im Uhrzeigersinn sorgfältig verschraubt. Nicht unter Wasser bedienen. [3]
Die Nummer 2 in der Tabelle bedeutet also nicht zweimal herausziehen. Wer von einer Uhr mit Datum kommt, sollte keine weitere Kalenderstufe suchen. Ebenso gibt es hier keinen separat springenden Ortsstundenzeiger wie bei der Explorer II.
Oysterlock schließt, Easylink verändert die Bandlänge
Die Oysterlock ist die Sicherheitsfaltschließe. Easylink bezeichnet dagegen das ausklappbare Verlängerungselement: Es fügt ungefähr 5 mm Bandlänge hinzu und lässt sich wieder einklappen. [1–3] Das ist keine Folge frei wählbarer 1-mm- oder 2-mm-Raststufen.
Für den Größenvergleich ist diese Unterscheidung praktisch: Ein zu locker sitzendes Vorführmodell kann verrutschen, obwohl Ihnen seine Gehäusegröße gefällt. Halten Sie daher fest, ob das Band bereits angepasst und Easylink geöffnet oder geschlossen ist. Die Verlängerung ersetzt keine passende Grundlänge und verändert weder den Durchmesser noch die Form der Hörner.
Was bei der Größenwahl noch geprüft werden sollte
Aus 36 beziehungsweise 40 mm allein lässt sich keine feste Grenze für den Handgelenkumfang ableiten. Die Redaktion empfiehlt, bei diesen beiden Konfigurationen drei getrennte Fragen zu beantworten:
- Ansicht: Welche Größe gefällt Ihnen bei normalem Betrachtungsabstand? Ein nahes Handyfoto sollte nicht die einzige Entscheidungsgrundlage sein.
- Auflage: Folgen Gehäuse und die ersten beweglichen Bandglieder dem Arm, oder steht der Übergang seitlich ab?
- Schließe: Liegt sie bei angepasstem Band angenehm, auch wenn die Hand auf einem Tisch aufliegt?
Eine störende Schließe und ein optisch zu großes Gehäuse sind unterschiedliche Beobachtungen. Werden beide nur als „40 mm passt nicht“ notiert, bleibt unklar, ob eine andere Bandverteilung helfen könnte. Die Begriffe erklärt Uhrengröße: Durchmesser, Lug-to-Lug und Sitz. Ohne eine vergleichbare Anprobe wird hier keiner der beiden Referenzen pauschal der bessere Komfort zugeschrieben.
VSF-Ausführungen bleiben eine getrennte Zuordnung
Die Explorer-36-und-40-Übersicht von VSF Kaliber führt Repliken zu 124270 und 224270 mit der Anbieterbezeichnung DD3230. Die Seite hilft, die angebotenen Größen und Versionsbeschreibungen zuzuordnen. Diese Angaben sind keine Bestätigung identischer Originalmaße oder gleicher Passform.
Für ein konkretes Exemplar wären die tatsächlich gelieferte Version, die Band- und Schließenausführung sowie ein dokumentierter Bedienvorgang separat festzuhalten. Hier werden weder die Gangreserve noch Druckprüfungen oder die Passung von Ersatzteilen eines Nachbaus als unabhängig geprüft übernommen.
Transparenzhinweis: Snyper Watches und VSF Kaliber gehören zum selben Betreiberumfeld. VSF Kaliber bietet Replik-Uhren an und ist kein autorisierter Rolex-Händler. Angaben des Anbieters sind keine unabhängigen Testergebnisse.
Quellen und Geltungsbereich
- [1] Rolex: Explorer 36 m124270-0001 – Originalkonfiguration, Kaliber, Band und Schließe.
- [2] Rolex: Explorer 40 m224270-0001 – entsprechende 40-mm-Konfiguration.
- [3] Rolex: deutsche Explorer-Anleitung (PDF) – IMR-EX-DE-21, 4.2023; Kronenbedienung auf Seiten 10–11 und Easylink auf Seiten 12–13.
Quellen geprüft am 19. Oktober 2026. Die Fragen zur Auswahl sind redaktionelle Hilfen; ein eigener Vergleichstest der Originaluhren oder entsprechender Repliken wurde nicht durchgeführt.